Basis zeichnen unterwegs Auf dem Wanderweg Vier

Auf dem Wanderweg Vier

2021-08-30
Auf dem Wanderweg Vier

Der Via Jacobi  der nationele Wanderweg 4 führt in mehreren Teilvarianten und vielen Etappen durch die Schweiz.  Eines haben sie gemeinsam, sie sind alle sehr abwechslungsreich und interessant. Natur, Kultur und Geschichte.  Gesäumt ist er mit besonders vielen Kirchen, Klöstern und Kapellen. Dabei interessiert mich besonders die Baukunst.

Dis hier beschriebene Teilstück beginnt in Sarnen und endet in Wattenwil. Sarnen empfängt mich mit herrlichem September-Wanderwette. Es ist so warm, dass ich am liebsten als erstes in den klaren See gesprungen wäre. Der Uferbereich bei Sarnen lädt zum Verweilen ein. Ich habe keine Hetze und ich skizziere bei der ersten Pause die erste Zeichnung in mein Skizzenbuch. Kurz vor dem Campingplatz sitz ein «älterer» Herr … ich zähle mich auch schon dazu … auf einer Parkbank und zeichnet die Landschaft.

Wir kommen ins Gespräch und er erzählt mir, dass er immer wieder versucht Wolken zu malen und es gelingt ihm nicht zu seiner Zufriedenheit, darauf er aber  festhält , dass er nicht aufgeben werde.

Der Weg führt dem Ostufer des etwa sechs Kilometer langen Sees entlang. Ein paar Möwen und einige Wasservögel lassen sich beobachten. Es ist schon ruhig geworden in der Vogelwelt, das Jahr ist fortgeschritten.

Nach dem Dorf Giswil wir es steiler. Der Wanderweg schlängelt sich in wenigen Serpentinen nach «Kaiserstuhl» hoch. Der Ort wird den Namen bestimmt aus einem geschichtlichen Ereignis haben.  Ein herrlicher abendlicher Blick über den Lungernsee eröffnet sich. Um Kulturland zu gewinnen wurde der beschauliche See im 18. Jahrhundert um etwa 20 Meter abgesenkt und später für die Wasserkraft wieder aufgestaut. Hoch über dem See kurz vor Lungern dufte ich mit Einwilligung eines sehr freundlichen Bauern mein Nachtlager aufschlagen. In der Nacht machten sich bei meinem Zelt Rehe bemerkbar. Sehen konnte ich sie leider nicht. Füchse konnte ich an den Lauten ebenso ausmachen wie ein Waldkauz der in der grossen Esche neben dem Zelt lautstark rief.

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