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Basis zeichnen unterwegs Die Krux mit dem Sitzen

Die Krux mit dem Sitzen

2021-05-25
Die Krux mit dem Sitzen

Eine der der letzten Aquarellskizzen unterwegs hat mich wieder angeregt mich mit den Sitzmöglichkeiten zu beschäftigen. Banal – aber das richtige Plätzchen suchen um den besten Blick zu haben, das kennen wir auch im Alltag. Beim Zeichnen und Malen unterwegs ist es manchmal sehr schwierig. Hier schreibe ich ein wenig aus meiner Erfahrung von meinem unterwegs sein mit dem Anspruch, auch hin und wieder ein Werk in mein Skizzenbuch zu zeichnen. 

Um entspannt eine Zeichnung zu gestalten, ist für mich auch eine dem entsprechenden Körperhaltung von Vorteil, wenn nicht sogar Voraussetzung. Es gibt schon mal dass ich im Stehen eine Skizze auf das Papier skribble, mit dem Ergebnis dass ein Stift runterfällt, der Wind die Seiten umblättert oder dass ich nach kurzer Zeit unentspannt mich strecke als ob ich gerade eine Tageswanderung mit vielen Höhenmetern hinter mir habe. Die Striche sind dann eigenwillig und nicht präzise, was der eingefangenen Situation sicherlich zeichnerisch viel Authentizität verleiht.

 

Da ist es doch sehr schön, ein ruhiges Plätzchen, eine Bank oder dergleichen zu finden. Ein Sitzkissen habe ich auf einer Eintages- oder Mehrtagestour dabei.  Der Hintern dankt es nach einer halben oder gar einer Stunde auf der gleichen Stelle. Wenn da jedoch nur der unebene Boden ist und ich muss mich direkt auf den setzen, so ist meine Haltung nach kurzer Zeit verkrampft. Der Strich gleicht einer abgekämpften Linie und der Farbauftrag hat oft nichts mehr gemein mit meiner Vorstellung.

Mit einer guten Ablage für  das Skizzenbuch lässt es sich entspannter zeichnen.

Da wäre noch der kleine Dreibeinhocker. Sehr bequem, aber leider nur auf der kleinen Tour dabei. Wegen des Gewichts lasse ich ihn öfters zu Hause im Regal bleiben. Vor Jahren habe ich mir mal ein kleines, leichtes «Hockerchen» gekauft. Leider bleibt auch dies zu Hause. Bequemlichkeit hat leider seine Grösse und sein Gewicht. Die «plainair»Maler und Zeichner der vergangenen Zeit schleppten auch sehr viel Material mit. Denken wir da an die Impressionisten.

Wenn ich einen entspannten Sitzgelegenheit gefunden habe, so lasse ich mich auch mal ein, vergessen in der Zeit, länger an einem Werk zu arbeiten. Da kommt mir der Sommer mit seinen langen Tagen sehr entgegen. 

Links die isolierende sehr leichte Sitzmatte (z.B. von Decatlon). In der Mitte der kleine und leichte jedoch nicht so bequeme Hocker (240g, für einen sehr keinen Hintern ist auch der bequem 😉 und daneben der bequeme Dreibein aus Aluminium (Gewicht 530g) mit dem die Zeit für einen längere Skizzierpause nicht zur Quälerei wird.

 

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