Basis zeichnen unterwegs Essen wie Gott in Italien

Essen wie Gott in Italien

2022-04-14
Essen wie Gott in Italien

Nach einer ruhigen kühlen Nacht um den Gefrierpunkt starte ich die heutige Tour früh. An einem solchen frischen Morgen schmeckt der Kaffee und das Müsli ganz besonders gut.

Die heutige Etappe hat einige Höhenmeter in sich. Zuerst geht rauf und runter weiter über Lavafelder und Kiefernwälder. Nach ein paar Kilometern ist der höchste Punkt erreicht. Im Süden von mir der schneebedeckt Gipfel des rauchenden Etna‘s. Davor die dunklen Lavafelder. Von hier führt der Weg über 800 Höhenmeter tiefer in‘s Tal. Blau leuchten wie kleine Sterne die Strandkrokusse am Wegesrand. Schon ganz im Süden konnte ich sie am Meer beobachten.

Auf dem Weg in tieferer Lage habe ich durch mein Erscheinen Steinhühner und einen Wiedehopf aufgescheucht. Heute sind es einige Kilometer, denn ich laufe heute und morgen drei Etappen. Auch die folgende Nacht verbringe ich Zelt. Es ist schwierig vor Castiglione Di Sizilia einen Platz zu finden, da die ganze Landschaft von Lava bedeckt ist. Hinter einer Abschrankung auf einem brachen Feld finde ich doch noch ein Plätzchen und verbringe eine ruhige aber frostige Nacht. Am Morgen liegt Reif auf meinem Zelt. Dank meinem guten Quilt musste ich nicht frieren.

Der Tag bricht mit einem kräftigen Morgenrot an. Meine Sachen sind schnell gepackt und laufe weiter auf Lavasand. Nach etwa einem Kilometer kriege ich einen heftigen Wadenkrampf dass ich fast nicht mehr gehen konnte. Der Weg nach Castiglione Di Sizilia sind ein Kampf. Eine Pharmazie ist schnell gefunden und ich versorge mich einem passenden Gel. Nach zwei Stunden wirkt es ein wenig. Die folgende Streckenführung ist nicht besonders schmeichelnd für die lädierte Wade, denn die Route führt nach dem schönen Städtchen steil den Berghang hinunter bis zur glasklaren Piave.

Es sind 18 Kilometer bis nach Malvagne wo och eine Unterkunft gebucht habe. Der Ort liegt wie ein Adlerhorst an einem Berghang. Nochmals hoch heisst es jetzt. Ich geniesse dass ich doch schon um 15 Uhr ankomme und mich beim zeichnen ausruhen kann. Der Übernachtungsort ist mehr als eine Empfehlung wert. Das „L’Arco dei Sogni di Salvatore Di Stefano“ möchte ich auf meiner Tour nicht missen. Mir ging es sehr gut bei Rosangela und Luigi. Maria hat gekocht wie ein ein Engel in Sizilien. Lasagne al a Pesto, Antipasti und Vitello … ein Gedicht für den Gaumen. Dazu den Wein von Luigi aus der Region am Etna.

Ich werde gut schlafen.

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